Beim Ernten werden oft Schädlinge sichtbar, die
bisher übersehen wurden: Wolken Weißer Fliegen
steigen auf, die auf den Unterseiten von Tomaten-
oder Kohlblättern sitzen, hauchdünne Gespinste
zwischen Trieben und Blättern von Gurken zeigen
einen Befall mit Spinnmilben und auf den Bohnen
haben sich Kolonien Schwarzer Bohnenläuse
niedergelassen. Damit die befallenen Pflanzen
weiterhin Erträge liefern, sollten die Schädlinge
direkt bekämpft werden.
Unterirdische Baumeister

Wühlmäuse sind tag- und nachtaktive
Tiere. Sie vermehren sich im Frühjahr
und im September/Oktober. Ein Weib-
chen kann bis zu 40 Nachkommen/Jahr
bekommen, wobei die Lebensdauer
circa 2 Jahre beträgt. Die verräteri-
schen Erdhaufen sind flach, unauffällig
und werden seitlich vom eigentlichen
Gangsystem aus aufgeschüttet. Die
reinen Vegetarier lieben frische Pflanzen
und junge Wurzeln. Ihr Unterwühlen im
nahen Terrassenbereich kann starke
statische Probleme verursachen.
Wenn Immergrüne leiden

Die feucht-warme Witterung führt
vielerorts zu rasender Vermehrung
des gefürchtete Buchs-Triebsterben
Cylindrocladium buxicola. An den
Blättern zeigen sich dunkelbraune,
meist runde Flecken, die innerhalb
von wenigen Tagen abgeworfen
werden und so zu einer völligen
Verkahlung des Buchs führen. Auf
den Trieben zeigen sich strichel-
förmige schwarze Läsionen. Leider
gibt es momentan keine zugelas-
senen und Bekämpfungsmittel.
Allerdings kann die Ausbreitung
der Krankheit durch regelmäßigen
Fungizid-Einsatz verhindert
beziehungsweise unterdrückt
werden. Hilfe erhalten Sie von
Ihrer Celaflor-Fachberatung.

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